Junge Grüne Salzburg fordern Begegnungszone statt der A1

„Katastrophal“ nennt der Landessprecher der Jungen Grünen Salzburg, Benedict Grabner, die Zustände auf der sogenannten „Stadtautobahn“, also dem Abschnitt der A1 zwischen dem Knoten Salzburg und Salzburg Nord! „Trotz des verordneten Tempo 80 stellt sich die Situation weiterhin desaströs dar. Das kann keine Verkehrspolitik der Zukunft sein! Der Individualverkehr mit Autos ist nicht nur umwelt- und gesundheitsschädlich, sondern stellt auch ein erhebliches Unfallrisiko dar. Eine Totalsperre der A1 in diesem Bereich und eine Umwandlung in eine Fußgänger*innenzone würde nicht nur zusätzliche Freiräume schaffen und dazu beitragen, Lärm und sonstige Emissionen stark zu verringern, sondern auch – wie im übrigen zahlreiche anerkannte Studien belegen – das Risiko von Verkehrsunfällen auf 0 senken“, so Grabner weiter.

Die Jungen Grünen präsentieren überdies aber auch noch kreative Vorschläge für eine Neugestaltung des freiwerdenden Areals. Denkbar wären beispielsweise großzügig angelegte Grünflächen, Do-It-Yourself-Werkstätten oder auch die Schaffung von Wohnraum.

Natürlich haben sich die Jungen Grünen auch Gedanken um die Autofahrer*innen gemacht: Diese könnten sich pro 10 Minuten, die sie für dieses visionäre und zukunftsweisende Projekt an zusätzlicher Fahrzeit in Kauf nehmen, einen Gutschein für einen „Free-Hug“ also eine kostenlose Umarmung abholen. „Menschliche Nähe kommt in Zeiten wie diesen, in denen die Lohnarbeit leider immer noch die größte Rolle im Leben vieler Menschen spielt und Zeit eines der kostbarsten Güter ist, einfach viel zu kurz!“ Die FuZo auf der A1 wäre damit nicht nur ein ökologisches, sondern viel mehr auch ein soziales Projekt.

Ein letztes Herzensanliegen ist Grabner auch das wertschätzende Miteinander mit den anderen Individuen: „Egal ob wir jetzt über die Gesteinspartikel im Beton, die die Haupt-Leidtragenden des Autoverkehrs auf der A1 sind, oder über die Einhörner, denen diese Autobahn ihren Lebensraum gestohlen hat, sprechen: Solidarität muss über die Grenzen der eigenen Art hinausgehen!“

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